Ensembles

  • Kammerphilharmonie Bad Nauheim

    Die Kammerphilharmonie Bad Nauheim wird seit 1999 von Karin Hendel (hr-Sinfonieorchester Frankfurt) und Uwe Krause (Kantor der ev. Markusgemeinde Butzbach), geleitet. Längst hat sich das Ensemble für seine engagierten und stilsicheren Interpretationen weit über die Stadtgrenzen hinaus einen Namen gemacht. Neben der eigenen Sinfoniekonzert-Reihe, die im Theater Dolce am Kurpark in Bad Nauheim bei Frankfurt durchgeführt wird, musiziert das Orchester zunehmend bei kirchenmusikalischen Aufführungen der großen Kantoreien in Frankfurt, Rhein-Main, Wetterau und im Vogelsbergkreis. Das Musizieren bei Benefiz-Veranstaltungen, sowie die Förderung von Nachwuchstalenten bilden zwei weitere Schwerpunkte. Die zumeist professionellen Musikerinnen und Musiker aus Frankfurt, Bad Nauheim und der Region haben bereits mit den vielfältigsten Projekten eine ungewöhnlich große Palette an Stilrichtungen mit großem Erfolg dargeboten.

    Neben der besonderen Pflege kammermusikalischer Werke widmet sich das Orchester zunehmend der Interpretation sinfonischer Werke und selten gespielter Literatur. Die Zusammenarbeit mit den herausragenden Bläser und Streichersolisten des hr-Sinfonieorchesters Frankfurt hat beim Publikum bislang große Resonanz hervorgerufen. Besonders beliebt ist das schon Tradition gewordene Silvesterkonzert in Butzbach, wo mit einer gekonnten Mischung aus besinnlicher und ausgelassener Festmusik das alte Jahr mit großem Sinfonieorchester und internationalen Solisten würdig beschlossen werden kann.

    The German Orchestra „Bad Nauheim Chamber Philharmonic“ (Kammerphilharmonie Bad Nauheim) was founded in 1999 by the violinist Karin Hendel (concertmistress) and the Church Music Director, UweKrause. The original idea was to promote young musical talent as well as provide an opportunity to perform classical orchestral repertoire with private instrumental music instructors and semi-professional musicians from the area as well as using professionals from around Frankfurt am Main where Karin Hendel is engaged as violinist in the Frankfurt Radio Symphony. The intensive rehearsals led by Ms. Hendel and Mr. Krause, plus the dedication of its members gives the orchestra, supported by many professional wind players, an invigorating quality of performance not often heard in other ensembles.

    This highly motivated attitude has attracted many internationally reputed soloists to participate, as the atmosphere of simply „making music“ provides a stimulating environment for performer and audience alike. During the course of its development the orchestra has expanded from playing classical, modern and romantic symphonic repertoire on its subscription concert series, in the charming Art Deco concert hall theater in Bad Nauheim, to performing in many outlying areas repertoire also encompasing Oratorios, Requiems and Masses of Handel, Bach, Mozart, Haydn, Brahms, Mendelssohn, Dvorak, Schubert, Verdi, and Faure. This highly motivated attitude has attracted many internationally reputed

  • Dirigent Uwe Krause
    Was mich geprägt hat

    Uwe KrausGeboren wurde ich im Jahr 1960 in Kassel und wuchs in dem Dorf Sand, heute Bad Emstal, auf. Der dortige Posaunenchor, in dem ich Trompete blasen lernte, bestand in den siebziger Jahren aus 70 Aktiven! Es waren die Geburtstagsständchen, das Musizieren bei Beerdigungen, Gottesdiensten, Gemeindefesten, die Konzerte und Abendmusiken, die Konzertreisen, Wettbewerbe und Bläserfreizeiten, die den klaren Berufswunsch in mir weckten, Kirchenmusiker zu werden. Ich suchte eine Hochschule an der ich meiner Leidenschaft für die Bläsermusik neue Anregungen geben konnte.

    Nach dem Abitur fand ich in der Westfälischen Landeskirchenmusikschule Herford genau diesen Ort. Mein Examen legte ich im Jahre 1984 ab. Bei der Suche nach einer Kirchenmusikerstelle fand ich 1986 in Butzbach eine Kirche mit einer perfekten Akustik und deren Kirchplatz mit einer außergewöhnlich Atmosphäre vor. Seit dieser Zeit arbeite ich dort als Kirchenmusiker. Raum und Kirchplatz sind mir Heimat geworden.

    Herausragende Aufgaben

    Die Planung und Realisierung einer neuen Orgel in das zweitälteste Orgelgehäuse Hessens im Jahre 1990 gehört zu meinen schönsten Projekten. Das Instrument wurde 1990 von der Schweizer Firma Metzler gebaut und stellt mir als Organist eine außergewöhnlich hohe Klangqualität und -fülle zur Verfügung.

    Die Kammerphilharmonie Bad Nauheim gründete ich gemeinsam mit der Geigerin Karin Hendel im Jahre 1999. Seit dieser Zeit gestalten wir den größten Teil der Sinfonie-Konzertreihe der Stadt Bad Nauheim, die im wundervollen Theater Dolce stattfindet. Der Jugendstilsaal bietet uns ein außergewöhnliches Ambiente und lockt Jahr für Jahr sehr viele Hörerinnen und Hörer in die Konzerte.

    Unsere Programme bieten neben vielen klassischen und romantischen Werken der Solo- und sinfonischen Literatur, stets Werke, die selten zu hören sind. Die enge Zusammenarbeit mit herausragenden Solobläsern und einigen Streichern des Sinfonieorchesters des Hessischen Rundfunks sorgen für eine durchgängig hohe Qualität unserer Aufführungen. Eine Tatsache, die von der Presse immer wieder aufs Neue bescheinigt wird.

    Besondere Konzert-Highlights waren Aufführungen des Schlusschores aus Beethovens 9. Sinfonie. Auf einer Konzertreise im Jahre 2013 durch ganz China haben wir gemeinsam mit dem Chor der Pekinger Staatsoper vor tausenden Menschen dieses Werk mehrmals aufgeführt.

  • Konzertmeisterin Karin Hendel
    Karin Hendel, Konzertmeisterin

    Karin Hendel, Konzertmeisterin

    Karin Hendel ist seit 1984 Mitglied der Violinen des “hr-Sinfonieorchesters” in Frankfurt und seit 1999 Konzertmeisterin und Gründungsmitglied der “Kammerphilharmonie Bad Nauheim”. Sie ist eine leidenschaftliche Kammermusikerin ( z. B. im “Brentano-Ensemble Frankfurt “) und Solistin zahlreicher Konzerte. 2001 erschien eine Solo CD bei Zuk Records mit Werken für Violine und Klavier von Komponistinnen der Romantik. Ihr seit 2013 aufgenommenes Dirigierstudium hat sie zunächst mit Privatunterricht bei Universitätsmusikdirektor Stefan Ottersbach ( Gießen ) begonnen und später mit Meisterkursen bei Cristian Orosanu ( Rumänien ), sowie den berühmten Dirigierlehrern Jorma Panula
    ( ehem. Sibelius-Akademie Finnland ), und Colin Metters ( ehem. London Royal College of Music) fortgesetzt. Im Frühjahr 2015 erfolgte die aktive Teilnahme an der International Conductor’s Academy in St. Petersburg bei Jonathan Brett. Projekte mit dem “ Streichorchester Frankfurt “, dem “Streichorchester Hochtaunus “, dem “ Marburger Kammerorchester ” bildeten den Anfang, es folgte die Zusammenarbeit mit der “ Filarmonia Brasov “, dem “ Sinfonieorchester Pazardjik”, der “Berlin Sinfonietta”, dem “St.Petersburg Sinfonie Orchester” in St. Petersburg und dem “Kuopio Kaupunginorkesteri “ in Finnland.

  • Junges Sinfonie-Orchester Wetzlar e.V.
    Das Junge Sinfonie-Orchester Wetzlar e.V. (JSOW) wurde 1981 unter der Leitung von Peter Schombert als eines der wenigen deutschen Sinfonieorchester in freier Trägerschaft gegründet. Seitdem steht das gemeinsame Musizieren in selbständiger Organisation und unabhängig von Institutionen im Vordergrund. Unsere Motivation ist es, klassiche Musik besonders für junge Menschen interessant zu machen. Um allen Interessierten, besonders Jugendlichen, Studenten und Familien, den Besuch unserer Konzerte zu ermöglichen, erheben wir traditionell keine Eintrittsgelder zu allen Konzerten, die wir selbst veranstalten. Stattdessen bitten wir um Spenden am Ausgang, um die entstehenden Kosten in unserem Orchester zu decken. Der Verein finanziert sich seit seiner Gründung aus Mitgliedsbeiträgen (läppische 15 Euro im Jahr), Spenden und Konzerteinnahmen. Einen finanziellen Beitrag leisten auch unsere fördernden Mitglieder, ohne die der Fortbestand des Orchesters nicht möglich wäre.

    Das JSOW hat mittlerweile ca. 60 aktive Mitglieder. Viele Mitglieder sind Preisträger bei „Jugend musiziert“ auf Landes- und Bundesebende. Zahlreiche Mitglieder haben mittlerweile ein Musikstudium an verschiedenen deutschen Hochschulen aufgenommen oder abgeschlossen.

    Natürlich ist für das Orchester ein starker Gemeinschaftssinn wichtig. Er fußt auf einem ausgeprägten Mitbestimmungsrecht aller Orchestermitglieder bei allen Angelegenheiten. So werden beispielsweise auch die Konzertprogramme von den Mitgliedern selbst bestimmt.
    Jährlich ist das Orchester in etwa 12 Konzerten im In- und Ausland zu hören. Zum Repertoire gehören neben den klassischen Orchesterkompositionen auch moderne Werke, Unterhaltungs- und Filmmusik, Musical und Oper sowie Kirchen-, Chor- und Kammermusik. Zahlreiche Instrumentalisten und Sänger konnten als Solisten gewonnen werden. Unter anderem waren so bereits international bekannte und preisgekrönte Musiker wie der Pianist Lars Vogt und der Cellist Julian Steckel Stargast der JSOW-Konzerte.

    Wie der Orchestername besagt, ist das JSOW motiviert, „jung“ zu bleiben. Nicht umsonst hat man dieses Wort einfließen lassen, um den Zusammenhang immer deutlich vor Augen und in den Ohren zu haben. Wir hoffen, dass dieser Begriff noch lange auf uns zutreffen wird, wobei unter „jung“ nicht lediglich das biologische Alter gemeint ist. Eine Altersgrenze gibt es nicht, jeder ist willkommen! Wir verstehen „jung“ im Sinne von aktiv, frisch, neugierig, kontaktfreudig und aufgeschlossen. Wir möchten verhindern, dass unsere musikalische Tätigkeit zur Routine wird und wir uns auf alten, vertrauten und bewährten Dingen ausruhen.

  • Dirigent N.N.
  • Gast-Ensemble
  • Derzeit kein Gast-Ensemble im Programm.

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